seinen ausdruck finden
Durch unseren Körper können wir Kontakt aufnehmen mit unserer Umwelt. Gefühle, wie Trauer, Zorn, Liebe, Glück oder gute Laune werden durch unsere Körperlichkeit sichtbar und mit anderen teilbar.
Wir lachen, weinen, sind wütend, oder berühren voll Zuneigung einen geliebten Menschen ... Ohne die Ausdrucksfähigkeit durch unser körperliches Sein, wären wir eingeschlossen in uns selbst, alleine und außerstande, mit anderen Menschen zu kommunizieren.
Körper und Psyche gehören untrennbar zusammen, sind eins. Nur so können wir all die Möglichkeiten ausschöpfen, die uns als Menschen gegeben sind. Und beide sind von einander abhängig. Körperliches Unbehagen schlägt sich auf das Befinden genauso nieder, wie psychische Belastungen unser körperliches Erleben beeinträchtigen können.
Und so sind körperliche Beschwerden oft Ausdruck einer verletzten Seele, Ausdruck von emotionalen Problemen, Ausdruck von Resignation, Ausdruck dessen, was wir nicht auszudrücken vermögen, sei es aus Angst, oder aber weil wir uns unserer Gefühle nicht bewusst sind.
Der Körper "vergisst" nichts, all unsere Erlebnisse, ob positiv oder negativ bleiben im "Körpergedächtnis" erhalten. Nichts geht verloren auch wenn wir uns nicht mehr erinnern. Unser Körper kann uns dabei helfen, diese Erinnerungen bewusst und damit  bearbeitbar zu machen.
Die Körpertherapie hat jedoch auch zum Ziel, "Freundschaft mit seinem Körper zu schließen". Gerade in einer Zeit, in der Models und Bodybuilder als Vorbilder gelten, und der Körper wie ein Besitz betrachtet wird, den es "aufzumöbeln" gilt, ist es umso wichtiger, einen liebevollen Umgang mit sich selbst und damit ein neues körperliches Selbstbewusstsein zu entwickeln.
Ich biete sowohl reine Körpertherapie an, lasse bei Bedarf aber auch - wenn die KlientIn dies möchte - Elemente davon in die psychotherapeutische Arbeit mit einfließen.