ob du eilst oder langsam gehst, der weg vor dir bleibt derselbe
(aus china)
Der Begriff Stress ist heutzutage in aller Munde. In einer Zeit, in der die Uhren immer schneller laufen, in der Leistung und Konsum vor inneren Werten stehen und in der es kaum mehr Inseln der Besinnung gibt, ist es nicht verwunderlich, dass die so genannten Stresserkrankungen immer mehr zunehmen.
Immer mehr Menschen leiden unter Symptomen, die durch Hektik und Überforderung verursacht werden. Diese sind vielfältig und reichen von einfachen Verspannungen über Kopf- und Magenschmerzen zu ernsthaften körperlichen Beeinträchtigungen. Aber nicht nur körperliche, sondern auch psychische Beschwerden wie Depressionen, Angstzustände oder Burn Out sind die Folge.
Stress wird erlebt, wenn man etwas nicht mehr zu kontrollieren vermag und über keine geeigneten Strategien zur Bewältigung mehr verfügt. In diesem Gefühl des "Ausgeliefert- und Fremdbestimmtseins" ist es wichtiger denn je, sich innere und äußere Ruheräume zu verschaffen.
Die Methode der Achtsamkeit hilft dabei, innezuhalten und aus der Stressspirale auszusteigen. Dabei handelt es sich um eine innere Haltung, die, ursprünglich aus dem Buddhismus kommend, in den letzten Jahren im Westen zur Behandlung der unterschiedlichsten Krankheitsbilder immer mehr Einsatz gefunden hat.
Die Kunst liegt darin, im Hier und Jetzt zu sein, konzentriert auf die Wahrnehmung von sich selbst. Einfache Übungen des "Gewahrseins" helfen dabei. Es ist kein stundenlanges Training notwendig, schon kurze Übungseinheiten, die unbemerkt von anderen stattfinden können, sind hilfreich.
Das Ziel ist die Integration dieser Haltung in den täglichen Alltag, Körper- und Meditationsübungen runden das Training ab.